BLISS IN THE BODY

(Glückseligkeit im Körper)

by Navanita (überarbeitet 2012)

Big big sign

„Wie ein hohler Bambus ruhe dich
in der Mühelosigkeit deines Körpers aus“
Tilopa

auf deutsch   Jeder Körper hat eine einzigartige weise Sprache inne, die uns zu unserem Weg nach Hause leitet. Die körperliche Intelligenz existiert unabhängig von der kognitiven Intelligenz. Die Sprache des Körpers ist nicht linear: es ist eine andere Sprache der Wahrnehmung. Sie wird am besten entdeckt durch Bewegung, Berührung, Erfassen, Ausdrücken, Spiel und Stille.

Ich muss mich einfach bewegen. Bewegung ist für mich Leben, Liebe, Freude, Lebendigkeit, ein Weg mich mit meiner Umgebung und mit mir selbst zu verbinden. Ich bin in Bewegung aufgewachsen. Ich habe in den Hügeln gespielt, habe mit den Büschen getanzt, bin mit den Tieren auf unserer Farm gerannt bin über den Sportplatz gesprintet und wurde Australische Sprint Meisterin.

An dem ereignisreiche Tag, in dem ich die Glückseligkeit in meinem Körper entdeckte, war ich in der Grundschule und wärmte mich gerade auf und dehnte, um den Hügel hinter der Schule zu umlaufen. Das gewohnte Dehnen wurde zu einer Tür zur Glückseligkeit. Während ich mich in eine Seitendehnung lehnte schien ich in einen inneren Raum zu verschwinden, es war wie eine friedvolle Explosion von Ekstase und innerer Freude. Ich verblieb in einem scheinbar zeitlosen Raum. Als meine Bewusstheit aus dieser Erfahrung wiederkam, geschah etwas Neues. Ich konnte die Außenwelt, die anderen Kinder um mich herum, gleichzeitig aber auch mich selbst erfassen - es gab keine Trennung. Ich fühlte mich ruhig und entspannt. Ich hatte eine klare Perspektive wo ich war und eine neues Gefühl in meinem Körper zuhause zu sein. Ich hatte die Reise bewusst begonnen, die zu meiner verkörperten spirituellen Praxis wurde.

Der Körper ist eine Tür in das Bewusstsein, auch das Sein oder der Beobachter genannt. Es gibt viele Namen für Meditation, ebenso viele Wege zur gleichen Quelle.
Die bewusste Wahrnehmung meines Körpers und des inneren Raumes ist vielfältig in ihren Qualitäten, sie reicht von Stille, herrlicher Ruhe und Frieden bis zu Freude, Vitalität, Ekstase und Glückseligkeit. Er kann auch voll stiller überfließender Liebe sein. Im Körper sein ist eine Verbindung zu dem inneren Raum der unschuldigen Weisheit und körperlichen Intelligenz. Es ist verkörperte Meditation. Die Erforschung der somatischen Navigations-Werkzeuge umfassen: Somatische Bewegungen, Natürlicher Tanz, Experimentelle Anatomie, Berührung, Erfassen, Sahaj Yoga Dehnung, Ausdrücken, Stille, Embryologie, und einfaches Genießen im Körper zu sein.

Vielleicht hast du ja schon, dieses endlose und immer weiter entfaltende Mysterium im Innern entdeckt oder du wirst es noch für dich ergründen. Es ist wichtig in der Außenwelt zu üben in Verbindung zu bleiben. Meditation heißt nicht den inneren und äußeren Raum zu separieren. Es ist die Bewegung vom Inneren nach Außen - der Körper unterstützt deine Orientierung mit dem Hier und Jetzt.

 

Hier ein paar TÄGLICHE TIPPS und Übungen um sich um deinen Körper zu kümmern.

„Wenn du dich um deinen Körper kümmerst, liebt deine Seele darin zu wohnen. Lade die Verspieltheit ein, setz dich nicht unter Druck oder mache mehr Anstrengung..... Leicht ist richtig

Sich um seinen Körper zu kümmern

... werde dir deines Körpers als Freund bewusst – sich um ihn kümmern. Finde heraus was dein Körper braucht.
...Danke deinem Körper dass er sich um dich kümmert. Er ist immer hier und immer aufmerksam. Stelle dir nur einmal vor du müsstest immer bewusst sein um die Verantwortung des ein- und ausatmen zu tragen. Stattdessen bemerke, dass der Atem dich atmet, nur weil er es liebt das zu tun.

Das Herz schlägt, pumpt und tanzt den Rhythmus des Lebens, wenn wir wach sind oder schlafen.

An deine Gesundheit Potenz erinnern.

... Bewusstheit in den Körper zu bringen bestärkt die innere Lebensquelle. Erinnere dich an die Gesundheits-Orientierung. Gesundheit setzt sich durch. Unter allem fließt die Quelle der Gesundheit. Egal was passiert das Körper-Geist-System orientiert sich an Gesundheit. Es ist erstaunlich wie der Körper sich selbst heilen kann. Selbstverständlich kann die Medizin dabei helfen, aber das eigentliche Heilen macht der Körper. Dem Körper danken bekräftigt die Gesundheits-Potenz und gibt ihm die Unterstützung- Nahrung und Liebe die er braucht.

Körper- Beobachtung

... Mach kleine Pausen am Tage um dich mit dir einzuchecken und dich im Augenblick zu verankern. Vielleicht möchtest du kleine Nachrichten oder Bilder aufhängen um dich „an den Körper zu erinnern“. Am besten dort wo du es sehen kannst z.B. an deinen Computer oder an den Kühlschrank. Der Körper ist immer in diesem Moment.

... durch den Körper zu scannen ist eine Art checken... wo fühle ich mich wohl in meinem Körper? Arbeiten alle Körperteile in Harmonie miteinander? Habe ich Kontakt mit meinem Körper? Wie atme ich? Wo machen meine Füße Kontakt mit dem Boden? Sind irgendwo Plätze in meinem Körper die Unterstützung brauchen? Bemerke den Kontakt mit deinem Lebens-Quelle-Zentrum (japanisch Hara, chinesisch Dantien). Schau nach und spüre was es braucht. Es könnte sein das es sanfte Berührung, Dehnung, Bewegung, Atem oder einfach einen guten Lacher braucht um die, vielleicht angesammelte Spannung oder Anstrengung, aufzulösen. Wenn du das regelmäßig übst wird es einfacher dieses zu erkennen. Deine Wahrnehmungs-Sprache entfaltet sich und es wird klarer was der Körper braucht, um unterstützt und versorgt zu sein. Am Anfang benötigt es vielleicht ein bisschen Zeit. Bitte sei geduldig mit dir während du zu deinen Körper-Signalen und deren Kommunikation wachsam wirst.

Sei bewusst wenn du Bewegungsübungen machst, besonders dann wenn du für lange Zeit wenig Kontakt mit dem Körper hattest. Du wirst vielleicht denken du hattest Kontakt zum Körper, weil du die Übungen „gemacht“ hast. Natürlich ist es gut regelmäßige Übungen zu machen, aber vielleicht gibt es ein kleines Missverständnis hier. Anstatt die Übungen zu machen, SEI mit deinem Körper während des Übens, beobachte dich während du dich bewegst... Bemerkst du was sich gut anfühlt? Der eigentliche Kontakt und die Verbindung, zu dem was dein Körper braucht, kommt vom Platz des Präsent-seins und des Zuhörens. Von der Empfänglichkeit.

Oft tun Menschen es anders herum, sie tun dem Körper eine Übung, Massage oder Diäten an. Eigentlich weiß der Körper was er baucht. Er flüstert nur, er schreit nicht. Geduld ist hilfreich wenn die Sprache und die Kommunikation deines Körper zu dir kommt. Du kannst nichts erwarten oder fordern wenn du sagst „So nun höre ich dir zu .... du sollst jetzt mit mir sprechen!“ Es könnte eine Weile dauern und du musst üben bis es dir möglich ist zu verstehen. Der Körper war für dich vorher vielleicht nur ein Image, ist erobert worden oder nur auf Resultate trainiert worden. Zum Beispiel war es vielleicht wichtig gut auszusehen, sodass er ein bestimmtes Image für andere Menschen vertreten konnte und nicht um zu fühlen was wirklich gut für ihn ist. Oder du möchtest, dass er gut funktioniert und du ihn benutzen kannst um beschäftigt zu bleiben. Die Kunst des kommunizieren und des Seins mit deinem Körper ist die der Empfänglichkeit..... der Körper hat seine eigene Weisheit. Lerne wie du zuhören kannst. Die Signale die kommuniziert werden bringen deine Orientierung nach „Hause“. Dich deines Körper bewusst zu sein, bewohnt den Körper und seine inne lebende Lebensquelle der Gesundheit und des Wohlbefindens. Das Wort IN-HABIT (inhabit-bewohnen / in – in, mit / habit - Gewohnheit) beschreibt was geschieht... du machst eine Gewohnheit daraus IN dir zu sein, anstatt die alte Gewohnheit im Außen und immer extern fokussiert zu sein. Dieser Fokus nach Außen ist das was die Spannung und das Gefühl des von dir-selbst-getrennt-seins (das etwas fehlt), kreiert.

Durchflute deinen Körper von deinen Zehenspitzen bis zur Kopfkrone mit Bewusstheit. Erwecke jede kleine Zelle. Erinnere dich der natürlichen Intelligenz und Führung deines Körpers, der dich im Inneren mit deinem Zuhause verbindet... Wenn die Teile zusammen sind, ist Friede da.

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