Deutsch MOVING FROM THE SOURCE

(BEWEGUNG AUS DER QUELLE)

by Navanita (überarbeitet 2012)

Big big moving from source

"Dreißig Speichen machen ein Rad für den Wagen. Es ist der leere Raum im Zentrum dar es benutzbar macht. Forme Ton in eine Schale. Es ist die Leere der die Schale nutzbar macht. Schneide Fenster und Türen in ein Haus. Es ist der leere innere Raum der die Nutzbarkeit kreiert.
Folglich, was wir haben ist vielleicht substanziell aber die Nützlichkeit liegt in dem freien leeren Raum.
Die Substanz des Körper wird belebt, wenn der Raum der unbewohnt ist gepflegt wird."
LaoTze

  Bewegung ist Leben und durch Bewegung wachsen wir.

Tanz ist mein Leben meine Liebe, Weg und Karriere. Die Entzückung des Beobachten des Körpers und des Seins (Lebens Quelle) loslassen, bewegen und glückseliges Antworten zur inneren und äußeren Musik des Lebens. Tanz ist der Weg den Körpers, Geist und Seele zu umfangen. Der Tänzer verschwindet und nur der Tanz bleibt.
Der Tanz stammt aus der Leere. Alles in deinem Körper bewegt sich angetrieben bei dieser mysteriösen Lebens-Quelle, die in jeder Zelle tanzt.
Bewegung ist Leben und durch Bewegung wachsen wir.

Der Tanz der entfaltenden Stille.

Die folgende Geschichte demonstriert wie eine Teilnehmerin in meiner Gruppe die Anfänge des Verkörperung, durch somatischen Tanz erlebt. Das Wort ‚somatisch“ kommt aus dem griechischen was ‚den Körper von innen erleben“ heißt.
Die Teilnehmerin erzählt in der Gruppe: „Ich hörte sie sagen: „Deine erste Zelle ist immer noch in deinem Körper, der Abdruck ist immer noch innen.“ Mein Verstand und Wachsamkeit sprangen in volle Bereitschaft „der Körper erinnert sich“ führte sie fort „wir können auf seine natürliche Intelligenz zurückgreifen“. Ich fragte mich welchen Knopf ich drücken müsste. „Durch die Bewegung hast du gelernt zu wachsen, so hast du durch Bewegung eine direkte Verbindung zu dieser Quelle und ihrer angeborenen Intelligenz.“ Nun wurde ich angeleitet die Bewegungen dieser ursprünglichen Zelle, die ja immer noch in meinem Körper ist, zu spüren. Diese ursprüngliche Zelle hat jede meiner Billionen von Zellen beeinflusst und hat ihr angeborenes Skript - ihre Lebens- Botschaft an sie weitergegeben. Etwas in meinem System war definitiv berührt. Wir begannen uns zu bewegen, zu pulsieren, uns rhythmisch auszudehnen und zusammenzuziehen.

Es begann mit einem Gefühl von Leere, ein riesiger Raum in den ich mich zusammenzog. Es war keine karge Leere sondern voller Lebens- Potenz. Von hier aus war meine natürliche Antwort mich auszudehnen, zu entfalten, auszureichen, mich in einen Raum hinauszubewegen der ebenso riesig war. In diesem Raum hatte ich das Verlangen mich zu verbinden und zu kommunizieren. Irgendwann wurde daraus wieder Zusammenziehen und Sammlung ins Zuhause. Es war ein natürlicher Tanz. Ein Tanz der sich in sich zusammenrollt und dann wieder in einem schwunghaften Impuls nach außen reicht oder drängt. Dann Impulse sammelt und Leben ins Sein tanzt, sich von innen nach Außen streckt und wieder zur Quelle zurückkehrt.

Als sich das Erfassen vertiefte, wurde mir klar, dass die Bewegung sich aus der Leere entfaltete. Etwas schauderte lebendig. Wachstum erwachte. Durch das Erfassen dieser zellulären Bewegung erinnerte und erlebte ich diese ursprüngliche Quelle des Tanzes die sich aus Stille entfaltend. Zur gleichen Zeit fühlte ich mich Willkommen in meinem eigenen Körper. Anders als ich oft „versuchte“ meinen Körper willkommen zu heißen, hörte ich doch so oft „du sollst deinen Körper lieben“ und ich bemühte mich doch so unerbittlich zu beweisen –auch mir – das ich das tun konnte. Dieses mal war es umgekehrt, durch das Fühlen und Erfassen habe ich seine Sprache gefunden und er hat mich willkommen geheißen. Ich gehörte in meine Haut. Es war eine freudige Entdeckung diesen Platz, wo der Tanz aus der Leere herkommt, aufzufinden.

Der Tanz der Verkörperung

In dem nächsten Sharing, gewinnt die Tänzerin Verkörperung und Humor wieder. Sie beginnt Ideen über sich zu heilen und das pure Entzücken an der Bewegung zu entdecken.
Es war der Tag vor einer Vier-Tage-Gruppe. Ich saß mit einer älteren Frau die mich bat mit ihr zu sprechen, unter einem Baum. Wir stellten uns einander vor und sie begann mit „ich stecke fest. Ich bin deprimiert und manchmal erwäge ich Selbstmord.“ Ich wartete ab. „Ich bin schon lange auf dem Wachstums- und Meditationspfad und habe all meine Glückseligkeit verloren.“ Ich antwortete mit einem „Oh“ und vertraute danach einfach dem was aus meinem Mund kam, indem ich meinem Bauchgefühl folgte.

„Glaubst Du das wirklich? Oder ist es nur eine Idee?“ Ihre Antwort war auch einfach: „ Nun, es gibt jetzt keinen anderen Weg mehr, außer unglücklich zu sein.“
„Hmmm. Gefällt dir das?“ ich fühlte sie konnte das vertragen. Sie grinste... und wir lachten miteinander... wir sahen uns in die Augen und ich sah den Funken anflicken. Hoppla..... schon wieder weg... „Besser verstecken!“ konnte man beinahe ihren Kopf hören. Sie stöhnte und lies ihren Kopf sinken.

„Also das ging ja schnell, nicht wahr?“ kicherte ich.
Sie schaute auf und er Funke war immer noch da. Nach einer Weile - mit mehr von diesen „ich bin depressiv“ Labels und Ideen, fragte ich nach „ ist da etwas was Du wirklich gerne machst?“ „Oh ja.. ich liebe es zu tanzen“ kam die lebendige Antwort. Ich lächelte und fragte ob sie deshalb an der Gruppe teilnehmen möchte. „Nein“ sagte sie „ Ich bin viel zu alt und außerdem bin ich viel zu depressiv zum tanzen.“
„Denk mal über das Wort nach.“ brachte ich vor „Warum klebt dieses Label an manchen Menschen. Wenn Du über das Word ‚DE-presst’ nachdenkst, wird dir klar das etwas nach „INNEN presst“. Es könnte deine Lebensquelle, Freude und Kreativität sein. Das wieder zu lösen dürfte einfach sein. Gebe dieser „nach INNEN gepressten“ Energie Platz und lasse sie sich ‚AUS- pressen’.“
Nachdem ich ausgeatmet hatte, schlug ich vor wenigstens einen Tag auszuprobieren. Wieder murmelte sie in sich hinein „Oh nie und nimmer – ich werde mehr und mehr ‚DE-presst’ wenn ich all die Leute sehen und wie gut sie tanzen können – viel besser als ich. Außerdem bin ich wirklich verloren.“
„Ok, wir haben hier ein wirklich saftiges Problem“ sagte ich zu ihr, sah in ihre Augen und wir lachten zusammen. Ihr Humor war herrlich.
Ich trat zurück und gab ihr Platz. Ich empfahl einen Psychosomatischen Therapeuten in ihrer Gegend und sie war wirklich ergriffen das ich mich „bemühte“ ihr zu helfen. Ich konnte sehen, dass sie sich gerührt fühlte, denn dieses kostbare Licht in ihren Augen glühte.
Am nächsten Tag hatte sie gebucht und ich fragte mich.....
Die Musik begann und eine etwas ältere, kontrahierte, verwirrte Dame begann ihren Tanz zu finden. Alsbald zierte ein riesiges Lächeln ihr Gesicht und ihr Körper schien aus einem Schlummer zu erwachen. Sie nahm Unterstützung an, ein bisschen Führung hier und Lenkung da und sie realisierte bald das Alter, Fitness und was sie ausdrückt, keine Rolle spielten. Der Tanz war etwas anderes. Sie gehörte zu dem Tanz-Stamm. Freude schien aus

dem ‚DE-pressten’ inneren Platz zu schmelzen. Tatsächlich war es auch ihr Humor der überströmte. Die Gruppe lachte und spielte mit ihr. Sie buchte noch einen Tag.
Dieser Tag war mehr erdend und wir übten die negative Kommentare mit den verkörperten Unterstützungssystemen, die durch den Tanz im Körper gefunden wurden, zu ersetzen. Während wir tanzten und das physikalische Herz und dessen Takt erkundeten rief sie plötzlich aus „ Ich habe kein Herz!“

„Oh wirklich“ entgegnete ich. Da wurde es still in der Gruppe und wir hörten ihr mit Mitgefühl zu. Nach einer kleinen Weile deutete ich darauf hin „Es muss ja irgendwo sein! Vielleicht schaust du mal in einem anderen Ort in deinem Körper nach und nicht nur in deiner Brust.“ In diesem Augenblick fühlte ich eine feine Verschiebung in der Energie, etwas dehnte sich aus. Sie wurde akzeptiert, wurde nicht getrennt oder für ihre gewohnheitsmäßigen Versuche ihres „ich bin nicht Ok“ verurteilt. Wir hatten nur das Angebot angenommen und entschieden, dass da eine kreative Alternative sein könnte. Es folgte eine bedeutungsgeladene Stille. Es war eine lebendige Stille und die Gruppe war total präsent. Sie dockte in ihren eigenen Körper an und realisierte das sie nicht alleine war. Die Gruppe sah sie und sie war mit eingeschlossen. Präsent sein - sich selbst fühlen, gleichzeitig auch von der Gruppe gesehen zu werden- als Teil des Stammes (Tanzgemeinschaft) unterstützte und bestärkte ihren neu gefundenes Vergnügen in dem körperlichen Erfahren.

Sie begann, den Kopf von Seite zur Seite drehend; die Bewegung schien die Aufmerksamkeit von innen zu ihren Füßen zu ziehen. Eine Stimme die irgendwo aus ihrem Inneren kam ... in ihrem eigenen Körper. Sie schien von dem Platz herzukommen der erleichtert war das etwas ‚GePresstes’ heraus war.

„Es sieht so aus als ob mein Herz in den Füßen ist“ flüsterte sie und wiederholte diese lang vergessene Sprache lauter. „Mein Herz ist in meinen Füßen!“ beanspruchte sie diese angeborene Weisheit die rechtmäßig ihre war. Ein riesiges Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit. Entzücken fegte durch die ganze Gruppe. Sie sprach mit einer neuen Wahrnehmung und mit ihrer körperlichen Erfahrung, beobachtet bei der Gruppe. „Mich an meine körperliche Weisheit zu erinnern macht mich sicher.“
Ihre Verkörperung tanzend... ein kostbarer Moment.

 

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